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Über die DIU




Netzwerkpartner
Partner Fraunhofer-Institut für Werkstoff und Strahltechnik (IWS)
Partner Klinik Bavaria Kreischa

Über die DIU


 

Begleitwort von Prof. Hermann Kokenge und Alfred Post

Rektor und Kanzler der TU Dresden


Die DRESDEN INTERNATIONAL UNIVERSITY ist ein Wunschkind der Technischen Universität Dresden. Sie wurde auf ihre Veranlassung hin in privatrechtlicher Form gegründet. Dieser Weg wurde gewählt, um flexibel und nachfrageorientiert sowie frei von staatlicher Bürokratie und öffentlich-rechtlichen Haushaltszwängen das breite und sich täglich erweiternde Wissen der TU Dresden für den Weiterbildungsmarkt zu erschließen. Die Führungsgremien der TU Dresden sind davon überzeugt, dass in einer Gesellschaft, in der die Menschen eine längere Lebensarbeitszeit als bisher zu erwarten haben, die Weiterqualifikation, der Erwerb immer neuen Wissens im Verlauf eines langen Berufslebens, wichtiger denn je sein wird. Die sich daraus ergebende Nachfrage wollen die TU Dresden und die DRESDEN INTERNATIONAL UNIVERSITY gemeinsam befriedigen.
 
Beide Seiten sind zu einer engen Kooperation entschlossen und erhoffen sich vielfältige Synergien aus ihrer gemeinsamen Existenz.
 
Die DIU hat eine klar definierte, komplementäre Mission zur TU Dresden: Sie wird nur postgraduale Studiengänge anbieten. Sie wendet sich damit grundsätzlich an andere Zielgruppen als die öffentlich finanzierte TU Dresden, die das Primat behält, ihre vielgestaltige Palette grundständiger Studiengänge im Rahmen der öffentlich-rechtlichen Normen weiterhin anzubieten.
 
Während sich das Fächerspektrum an der staatlichen TU Dresden aus der Systematik der Wissenschaftsdisziplinen heraus definiert, wird die Angebotspalette der DIU weitgehend durch den nachfragenden Markt der beruflichen Praxis bestimmt. Vielmehr als an der staatlichen Universität sind die Studierenden bei DIU Kunden, die ein Leistungsangebot kaufen, was ihren Fortbildungsinteressen entsprechen muss, wenn die Investition gerechtfertigt sein soll.
 
Die DRESDEN INTERNATIONAL UNIVERSITY wird sich ausschließlich aus den Studiengebühren der Studenten finanzieren. Da keine staatliche Subvention möglich, aber auch nicht gewünscht ist, wird sie auf Angebote, die keine ausreichende Nachfrage haben, verzichten müssen. Derartige Angebote bleiben auch im Bereich der Weiterbildung eine Aufgabe der staatlich finanzierten TU Dresden.
 
Die DIU wird auch unter didaktischen Gesichtspunkten auf die Zielgruppe erwachsener berufstätiger Studenten orientieren. Sie wird moderne Formen des e-Learning einbeziehen und fortentwickeln. Ihr Angebot wird so gestaltet sein, dass es berufsbegleitend wahrgenommen werden kann.
 
Die DIU versteht sich als Netzwerk-Universität und arbeitet ohne nennenswerten eigenen Personalstock. Sie wird jedoch vorrangig auf die in der staatlichen Universität vorhandenen Kompetenzen zurückgreifen. Die DRESDEN INTERNATIONAL UNIVERSITY setzt auf die konzeptionelle Kompetenz von Leistungsträgern der staatlichen Universität bei der Gestaltung ihrer Aufbaustudiengänge, ohne auf die Beiträge anderer Wissensträger verzichten zu wollen, wenn es für eine qualitäts- und kundengerechte Ausprägung der Angebote sinnvoll erscheint.
 
Eine solche Strategie kann nur mit, aber nicht gegen die staatliche Institution verfolgt werden. In dem also die privatrechtlich organisierte Bildungseinrichtung und die staatliche Universität an dieser Aufgabe gemeinsam arbeiten, profitieren sie voneinander, schaffen Synergien und schöpfen die Leistungsfähigkeit ihrer Ressourcen auf eine Weise aus, die ohne diese "anspornende Zweisamkeit" nicht möglich wäre. Grundlage für die Erreichung dieses Zieles sind daher Vertrauen und Kooperationswille, was sich auch in gemeinsam besetzten Gremien und Doppelmitgliedschaften der Lehrenden ausdrücken muss.  
 
Die Technische Universität Dresden verfolgt daher die Entwicklung des "Projekts DIU" nicht nur mit Interesse und Sympathie. Sie ist auch angetreten, es selbst mitzugestalten und zum Erfolg zu führen. Damit erfüllt die Technische Universität Dresden eine Mission auf besonders professionelle Weise, die ihr selbst aufgetragen ist: Das innovative Potential unseres Landes bei sinkender Bevölkerungszahl vollständiger zu heben und zu erhalten, wie es die kommenden Jahrzehnte von uns fordern werden.
 
 

 







Letzte Änderung:  13. April 2006