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Partner Charité Berlin
Partner Hauptverband der Berufsgenossenschaften
Partner University of Zielona Góra, Poland
Der Studiengang startet am 08.12.2007.
Anmeldeschluss ist der 30.10.2007.

Masterstudiengang

Palliative Care

 

Studienziele


Die ganzheitliche Betreuung lebensbedrohlich erkrankter und sterbender Menschen erfährt nicht erst angesichts sich abzeichnender demografischer Wandlungen zunehmende Aufmerksamkeit. Lange Zeit war neben Prävention, Kuration und Rehabilitation der Palliation nicht die gleiche und angemessene Aufmerksamkeit gewidmet worden. Nach zunächst zögerlicher Entwicklung spezialisierter Betreuungsangebote im stationären Bereich sind die Träger der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Wettbewerbsstärkungsgesetz aufgefordert, Strukturen für eine spezialisierte ambulante Palliativbetreuung zu fördern. Es wird ein abgestuftes Betreuungssystem für Palliativpatienten mit Basisangeboten an jedem Ort und Spezialbetreuung für diejenigen, deren Beschwerden physischer, psychischer, sozialer, spiritueller und kulturellen Art einer besonders intensiven Unterstützung bedürfen, entwickelt. Der Ausbau von Betreuungsangeboten macht eine umfassende Qualifikation aller Berufsgruppen erforderlich, die Schwerstkranke und Sterbende versorgen.

 

Der erstmals in Deutschland angebotene berufsbegleitende Masterstudiengang Palliative Care wendet sich an Menschen, die regelmäßig Palliativpatienten betreuen, ob in der Allgemeinmedizin, Inneren Medizin, Notfall- oder Intensivmedizin, Neurologie, Onkologie, in Alten- und Pflegeheimen, Hospizen oder spezialisierten Palliativeinrichtungen. Angesprochen sind Ärzte, Psychologen, Seelsorger, Sozialpädagogen, Pflegewissenschaftler oder andere Berufsgruppen mit Hochschulabschluss. Teilnehmer ohne Hochschulabschluss können den Studiengang belegen und erhalten für ihre Teilnahme ein Zertifikat.

 

Ziel ist es, die vorhandenen Kenntnisse in Palliative Care zu vertiefen. Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Kommunikation, ethische Entscheidungskompetenz und juristische Aspekte werden ebenso vermittelt, wie die konzeptionelle Erarbeitung und Realisation zeitgemäßer Betreuungsstrukturen. Daneben werden grundlegende Fähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten, zur Lehre und Leitungstätigkeit in Palliative Care dargestellt. Die Kursinhalte werden abgerundet durch die Auseinandersetzung mit philosophischen und künstlerischen Aspekten im Kontext zu Leiden, Sterben und Tod.

 

Der Teilnehmer erwirbt nach erfolgreichem Abschluss des Studiums den international anerkannten akademischen Titel „Master of Science in Palliative Care“ (M. Sc.). Er wird befähigt, Wissen, Fähigkeiten und Haltungen im Kontext zu Leiden, Sterben und Tod zu festigen, palliative Betreuungsangebote zu etablieren, sowie palliative Grundkompetenzen an andere weiter zu geben.

 

Darüber hinaus werden die Anforderungen der Weiterbildungsordnungen (Basiskurz, 120 Stunden Fallseminar) so abgebildet, dass die Teilnehmer am Masterstudiengang nach dem zweiten Studiensemester die Zulassung zum Fachgespräch für den Erwerb der Zusatzweiterbildung „Palliativmedizin“ bei den jeweiligen Landesärztekammern beantragen können. Länderspezifische Besonderheiten sowie der Ablauf der Übergangsfristen sind dabei zu beachten. Zudem werden Fortbildungspunkte bei der Sächsischen Landesärztekammer (SLAEK) beantragt.







Letzte Änderung:   7. April 2008


Ansprechpartnerin:

Simone Krautz

Projektmanagerin

Tel:(0351)463 32179

Fax:(0351)463 33956

palliative@di-uni.de

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