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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) |
Akupunktur
Das chinesische Wort für Akupunktur, Zhen jiu, bedeutet wörtlich übersetzt "Stechen und Brennen". Dies impliziert, dass Erkrankungen des Patienten nicht nur mit Nadelreizen, sondern auch mit lokaler Wärmeanwendung (Moxibustion) behandelt werden. Meist werden Kegel oder Zigarren aus Beifußkraut (Artemisia vulgaris) verwendet. Auch das Schröpfen gehört zu den klassischen Techniken. In der modernen Akupunktur werden darüber hinaus Infrarotgeräte und Elektrostimulation eingesetzt.
Wirkungsmechanismen der Akupunktur:
- Stimulation der Endorphinproduktion
- Linderung von Schmerzen
- Verbesserung der (peripheren) Durchblutung
- Segmentale Wirkung: Neuro-anatomische Entsprechungen von Akupunkturpunkten und Inneren Organen
- Immunisierende Wirkungen bei Allergien
Qi Gong
Qi Gong ist eine uralte Selbstheilungsmethode, die vielfältige Bewegungsübungen und Entspannungsmethoden beinhaltet.
Qi bedeutet "Atem", "Fluss", "Energie", "Dampf" und Gong steht für "Übung" oder "Fähigkeit". Es handelt sich dabei um leicht ausführbare Haltungen im Sitzen und Stehen, welche fördernd auf Organe, den Bewegungsapparat und das Immunsystem wirken.
Kräutertherapie
Der klinische Einsatz von Heilkräutern macht ca. 70 Prozent aller Behandlungen in China aus. Von ca. 500 "Kräutern" aus vorwiegend pflanzlicher, aber ach tierischer und mineralischer Herkunft wird individuell das Rezept zusammengestellt. Dabei wird entsprechend der Hauptdiagnose das "wesentliche Kraut" ausgewählt und mit unterstützenden Kräutern kombiniert.
TUINA/Massage
Die TUINA beinhaltet medizinische Massage und Manipulationen der Gelenke unter Berücksichtigung der Grundlagen der TCM.
Wirkungen:
- Fördert das Qi (Energiefluss) und den Blutfluss
- Reguliert das Yin und Yang sowie die Zang-Fu-Organe (Inneren Organe)
- Harmonisiert Fülle- und Mangelzustände innerhalb des Körpers
- Stärkt die Immunabwehr
- Reposition von Subluxationen und Luxationen der Gelenke
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